Schwarzwälder Fuchs - Zuchtziel bzw. Rassemerkmale:

 

Die ersten Textfunde über den Schwarzwälder Fuchs reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, diese wurden in den beiden Klöstern St. Märgen und St. Peter gefunden.

Die Zucht des Schwarzwälders entwickelte sich bis ins 19. Jahrhundert hinein fast ohne staatliche Eingriffe und entstand durch die Einflüsse von verschiedenen Rassen wie z.B. leichten Ardennern sowie auch Belgiern und Norikern. Dabei kam es vor allem auf Langlebigkeit, Zähigkeit und Fruchtbarkeit an.

Seit 1896 findet durch die Gründung der Schwarzwälder Zuchtgenossenschaft eine geregelte Zucht statt, die heute in fünf Linien aufgeteilt ist.

Die Rasse des Schwarzwälder Fuchses als leichtes Kaltblut erfreut sich zunehmender Beliebtheit im Freizeitbereich, da er nur noch selten zur landwirtschaftlichen Arbeit genutzt wird. Sein angenehmes Wesen, die robuste Gesundheit und die Anspruchslosigkeit in der Haltung machen den Schwarzwälder  zu einem langlebigen Freizeitpartner für die ganze Familie. Ob unter dem Sattel oder vor dem Wagen können die „sympathischen Dicken“ vielseitig eingesetzt werden.